Wie finde ich das richtige WordPress Theme für meinen Blog

Wie finde ich das richtige WordPress Theme für meinen Blog

Dein Blog-Design

Spätestens wenn du dich für dein Domain und Hosting-Anbieter entschieden hast, ist es an der Zeit sich für dein Design zu entscheiden.

Dein WordPress Theme oder auch Template.

Es gibt die verschiedensten Varianten und Designs.

Bei kostenpflichtigen oder kostenlosen WordPress Themes geht es schon los.

Dann geht es weiter mit Header-Design, Sitebar links oder rechts, Farben etc.

Wo soll man da anfangen?

Und welches ist das richtige Template für deinen Blog?


WordPress Theme für deinen Blog auswählen

Zuerst einmal fängst du mit einem kostenlosen Design an.

Die kannst du dir im Vorfeld schon unter WordPress Themes ansehen oder direkt auf deinem WordPress Blog aussuchen.

Wenn du die Vielzahl an Themes durchschaust kannst dir schon schwindelig werden.

Zu viel Auswahl macht es dir nicht gerade leicht.

Deswegen wirst du hier einige Tipps finden die dir die Auswahl vereinfachen.


Startseite

Zuerst einmal geht es ja darum einen Blog zu erstellen.

Und was ist der Inhalt eines Blogs?

Genau, deine Artikel die du regelmäßig schreibst.

Und die sollten auch im Mittelpunkt stehen.

Das heißt, deine Artikel sollten das Erste sein, was deine Besucher vorfinden.

Ich nenne das auch gern „Direkt ins Geschehen“.

Bei vielen Blogs und Webseiten findest du ein Startbild das den gesamten Bildschirm einnimmt.

Sieht toll aus, bringt aber nichts.

Bevor man hier etwas findet, muss man erstmal scrollen.

Das macht aber nicht jeder.

Findet dein Besucher nicht gleich was er sucht, ist er auch schon wieder weg.

Mache es deinen Besuchern so einfach wie möglich.

Kein Scrollen, kein unnötiges Geklicke.

Richte deinen Blog als Startseite ein.

Wenn es gar nicht anders geht und du auf deiner Startseite etwas Wichtiges mitzuteilen hast, dann wähle ein Theme bei dem du einen Artikel „oben halten“ kannst.

Das heißt, dass du einen gewünschten Artikel auf deinem Blog immer ganz oben platzieren kannst.

Alle anderen Artikel erscheinen automatisch darunter.


Inhalt

Wenn du möchtest, kannst du ein Theme wählen bei dem es die Einstellung „Masonry“ gibt.

Diese Einstellung ermöglicht es dir ziemlich viel von deinem Inhalt auf einen Blick zu präsentieren.

In verschachtelter Optik werden Bilder und Artikel -Überschriften dargestellt.

Aber auch hier kann es passieren, dass durch zu viel Auswahl deine Besucher wieder verschwinden.


Header

Dein Header ist deine Kopfzeile.

In der Kopfzeile sollte dein Logo bzw. dein Blogname und dein Menü enthalten sein.

Umso schmaler, umso besser.

Der Platz eines PC Bildschirmes ist nun mal begrenzt.

Ist dein Header schmal und nimmt wenig Platz weg, hast du mehr Platz für deinen Inhalt.


Sidebar

Eine Sidebar ist die seitliche Menü und Info -Leiste (Widgets) die du auf einen Großteil der Blogs und Websites findest.

Neuerdings findet man jedoch immer wieder Blogs und Websites die völlig auf eine Sidebar verzichten.

Diese Entscheidung musst du für dich und deine Leser selber treffen.

So ganz ohne Sidebar würde ich jedoch nicht starten.

Gerade in der Sidebar kannst du viele wichtige Informationen und Links unterbringen.

Je nachdem was du für eine Nische belegst und wie viele Infos du zu bieten hast, kannst du sogar zwei Sitebars in deinen Blog einfügen.


Footer

Der Footer ist die Fußzeile deines Blogs.

Hier bringst du dein Impressum und die Datenschutzerklärung unter.

Du kannst im Footer auch Sachen unterbringen die dein Besucher nicht sofort sehen soll oder nicht relevant genug sind für eine andere Positionierung.


So wählst du dein Theme aus

Zuerst triffst du eine Vorauswahl.

Dazu suchst du dir ausschließlich Themes heraus, aus denen du offensichtlich und auf den ersten Blick erkennen kannst, dass sie über einen schmalen Header-Bereich verfügen.

Klicke beim Aussuchen auf >weitere Informationen und auf >Vorschau.

Hier kannst du dann sehen, wie das Theme ohne Inhalt aussieht.

Dabei kannst du erkennen ob deine Suchkriterien schon erfüllt werden.

Schreibe dir 5 bis 20 Themes heraus, die für dich, nach der ersten Begutachtung, in Frage kommen.

Logge dich dann in dein WordPress Dashboard ein und gehe auf >Design >Themes.

WordPress Themes

Unter >Hinzufügen kannst du deine >Themes durchsuchen.

Gebe jetzt nacheinander deine vorher ausgesuchten Themes ein.

Klicke auf >Installieren.

Wenn du jetzt auf >Vorschau klickst, kannst du auf der rechten Seite deine Vorschau sehen, auf der linken Seite siehst du was sich an deinem Theme alles einstellen lässt.

Hier klickst du dich einfach durch und testest alle Einstellungsmöglichkeiten.

Idealerweise kannst du einen kleinen Artikel mit etwa 200 Wörtern schreiben und ein Bild hinzu fügen. 

Wenn du dann dein Theme wechselst, siehst du gleich wie dein Blog mit Inhalt aussehen würde.


Design Vorschläge

Kommen wir nochmal zum Design und zur optischen Aufteilung deines Blogs.

Die schematische Aufteilung sollte wie im Schema aufgebaut sein.

Dazu sehen wir uns mal ein paar bekannte Webseiten an.

Daran wirst du erkennen das die Themes alle aufgebaut sind wie die Grafik.

Blog von Laura Geisbüsch

Blog von Ralf Schmitz

Blog von Daniel Gaiswinkler

Planethund.com Webdesign. Hier zu sehen das Masonry Design.

Selbst YouTube und Facebook haben einen ähnlichen Aufbau.

YouTube Website Design

Facebook nutzt 2 Sidebars. Je eine links und rechts.

Facebook Website Design

Wie du siehst erfüllen viele Blogs dieselben Kriterien.

Also so verkehrt kann es nicht sein deinem Blog eine ähnliche optische Ausrichtung zu geben.


Die folgenden Themes hatte ich für Blog-Job heraus gesucht und kamen in die engere Wahl.

  • GeneratePress
  • Bloggist
  • Clean Bloggist
  • Zita

Es kommen jedoch jeden Tag neue hinzu, und wieder andere verschwinden.

Mach dich selbst mal auf die Suche.

Vielleicht findest du noch die ein oder andere Perle für deinen Blog.

Suche auch nach „Minimal Design“.

Da findest du Themes ohne großes Design Theater.


Für Blog-Job nutze ich GeneratePress.

Der Ausschlag gebende Punkt war für mich das klare „Block“ Design und die Artikel-Infos die nicht alle unter der Headline aufgeführt sind.

In der Artikel-Vorschau findet man unter dem Header nur das Datum und den Autor.

Die restlichen Infos wie Kategorie und Kommentare wandern nach unten.

Was mir nicht so gut gefällt, ist der doch etwas zu breite Header Bereich.

Ein bisschen schmaler hätte mir besser gefallen.

Aber bei kostenlosen WordPress Themes muss man auch mal Kompromisse eingehen.

Man kann nicht alles haben.


Wie du siehst haben nur wenige Webseiten einen Bildschirm füllenden Header oder mehr als eine Seitenleiste.

Sieh dir vergleichbare Websites und Blogs in deiner Nische an und orientiere dich daran.

Was erfolgreiche Webseiten machen, kann so verkehrt nicht sein.


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