Wie definiere ich meine Zielgruppe

Wie definiere ich meine Zielgruppe

Wie du deine Zielgruppe genau definierst

Wie sieht deine Geschäftsidee aus?

Weißt du schon welches Produkt du anbieten willst?

Welches Themengebiet und welche Nische soll es denn sein?

Bevor du jetzt los legst mach dir erstmal Gedanken um deine Zielgruppe.

Wie ich im letzten Artikel erklärt habe benötigst du keine Zielgruppe sondern eine Zielperson.

Oder noch besser, deinen perfekten Kunden.

Hier erkläre ich dir, wie du genau diesen Kunden findest.


Zielgruppe definieren Anleitung

Nische und Zielgruppe hängen sehr dicht zusammen.

Bei deiner Zielgruppe oder Zielperson gehst du ähnlich vor wie bei deiner Nische.

Zuerst beginnst du damit deine Zielgruppe kleiner zu machen.

Dazu schreibst du alle Zielgruppen auf die für dein Thema in Frage kommen.

Nehmen wir als Beispiel das Thema der Hundeerziehung.

Jetzt könnte man meinen das deine Zielgruppe alle Personen sind, die einen Hund haben.

Mag sein.

Langfristig wäre es natürlich super, wenn du die alle auch auf deinen Blog bekommst.

Für den Anfang benötigst du aber nur einen kleineren aber feinen Kreis an Besuchern.

In diesem Fall gibt es verschiedensten Gruppen die ein Interesse an Hundeerziehung haben.

Hier mal zusammen gewürfelt, welche kleinen Gruppen da in Frage kommen könnten:

  • Besitzer von Hunde Welpen die keine Ahnung haben von Hundeerziehung
  • Besitzer von Hunden aus dem Tierheim die den Vierbeinern ein neues zuhause geben wollen
  • Senioren die sich einen kleinen Waldi zur Gesellschaft gekauft haben
  • Menschen die eine Entscheidungshilfe benötigen, bevor sie die Anschaffung tätigen
  • Leute die Probleme mit ihrem Hund haben

Wie du siehst können die kleinen Gruppen auch kleine Nischen sein.


Machst du deine Nische klein, entsteht fast wie von selbst deine Zielperson.


Entscheide dich jetzt für eine Gruppe aus deinen gesammelten Zielgruppen, die für dich am attraktivsten ist und das meiste Potenzial hat.

Für dieses Thema solltest du das meiste Interesse haben, denn dann fällt es dir am einfachsten darüber zu schreiben.

Du musst deine anderen Zielgruppen nicht streichen, die kannst du später immer noch hinzufügen.


Definiere deine Gruppe

Jetzt gehst du noch weiter ins Detail und machst aus deiner Zielgruppe eine Zielperson.

Ist es vielleicht der Nachbar mit Haus und Garten, der für seine zwei Kinder einen Spielgefährten aus dem Tierheim kaufen möchte?

Damit hast du deine Zielgruppe schon so genau definiert, dass daraus eine Zielperson wird.

Bestimme jetzt deine Zielperson und mache daraus deinen perfekten Kunden.


Dein perfekter Kunde

Finde jetzt in deiner definierten Gruppe deinen perfekten Kunden.

Wie soll dein Wunschkunde aussehen?

Um für dein Projekt den perfekten Kunden zu finden benötigst du vier Merkmale:

  • Demografische Merkmale (Alter oder Geschlecht)
  • Sozioökonomische Merkmale (Bildung, Beruf, Gehalt)
  • Psychografische Merkmale (Motivation, Meinung, Wünsche)
  • Kaufverhalten (Preissensibilität)

In unserem Fall ist es eine kleine Familie.

  • Er, Jan, 38 Jahre alt, verheiratet mit Katrin, 35 Jahre alt. Zwei Kinder, Julia 9 und Tom 11.
  • Jan hat ein abgeschlossenes Studium und arbeitet im Vertrieb von Photovoltaik-Anlagen. Er verdient zwischen 2800,- und 3200,- Euro.
  • Seine Motivation und größter Wunsch ist das Beste für seine Familie und finanzielle Sicherheit im Alter. Für seine Kinder tut er alles.
  • Er kauft preisbewusst aber nicht billig. Jan hat Ersparnisse und kauft Produkte mit Verstand und nur wenn es erforderlich ist. Für einen Hund ist er bereit Geld auszugeben, zahlt aber nicht jeden Preis.

Kennst du deinen perfekten Kunden

Kennst du vielleicht jemanden aus deinem Bekanntenkreis, einen Arbeitskollegen oder einen Freund der deinem Wunsch-Kunden für dein Produkt sehr ähnlich ist.

Überlege dir welche Eigenschaft dieser Freund noch mitbringen müsste, um zu deinem perfekten Kunden oder Blogleser zu werden.

Es spricht also nichts dagegen eine reale Person als Basis zu nehmen und sie dir zurecht zu basteln.


Mach aus deinen perfekten Kunden eine reale Person.

Natürlich kannst du aus einer fiktiven Person keine reale machen, aber du kannst sie visualisieren.

Damit du dir ein Bild von deiner Zielperson machen kannst, suche dir im Internet ein passendes Bild heraus.

Gebe bei Google einfach „Gesicht“ oder „Familie“ ein und suche dir ein passendes Bild heraus, das zu deiner Zielperson passt.

Du kannst dir das Bild auch ausdrucken und beim Bloggen neben deinen PC stellen.

Siehst du deinen perfekten Kunden vor dir, fällt es dir noch einfacher für ihn zu schreiben.


Baue dir deinen Wunschkunden mit allen Details.

So wie sich dein Blog im Laufe der Zeit immer verändert und wächst, kannst du auch deinen Wunschkunden immer neue Eigenschaften mit auf den Weg geben.

Du musst dich also nicht sofort und für immer festlegen.

Der Mensch hinter dem Gesicht sollte immer der gleiche bleiben, aber lass ihn auch wachsen, wie deinen Blog.

Wenn du deinen perfekten Kunden kreiert hast, machst du alles nur noch für ihn.

Alles was du schreibst, dein Webdesign, deine Inhalte, Angebote und deine Werbung.

Alles nur noch für den einen wahren Kunden.


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